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Die drei teuersten Filme aller Zeiten

Die Produktion von Filmen verschlingt meist sehr viel Geld. Immer mehr Effekte sorgen dafür, dass es nach oben hin kaum Grenzen gibt. Um die Zuschauer ins Kino zu locken oder zu einem Kauf der DVD zu verleiten, muss die heutige Filmbranche einiges bieten. Doch welches sind eigentlich die drei teuersten Filme aller Zeiten?

Auf Platz eins steht an dieser Stelle „Fluch der Karibik 3: Am Ende der Welt“. Die Kosten für die Produktion belaufen sich auf etwa 300 Millionen US-Dollar, was alle bisherigen Rahmen sprengt. Experten gehen jedoch aus, dass die wahren Kosten sogar noch 50 Millionen US-Dollar mehr betragen. Grund dafür ist, dass einige Szenen sehr oft gedreht werden mussten und zudem das Wetter in den Bahamas nicht immer passte, sodass sich die Drehzeit entsprechend verlängerte, was auch immer mit höheren Kosten zusammenhängt. Eingespielt hat der Film 960,996,492 US-Dollar, sodass sich die Mühen und Kosten trotz allem gelohnt haben. Interessant ist an dieser Stelle ebenfalls, dass „Fluch der Karibik 2“ den siebten Platz der teuersten Filme aller Zeiten belegt, was von der kontinuierlichen Steigerung zeugt.
Platz zwei belegt der Computeranimationsfilm „Rapunzel – Neu verföhnt“. Die Besonderheit an diesem Film ist, dass es sich um gezeichnete Bilder handelt, die in 3D dargestellt werden. Diese Technik musste eigens für „Rapunzel – Neu verföhnt“ entwickelt werden, was die Produktionskosten in die Höhe von etwa 260 Millionen US-Dollar hat schellen lassen. Inzwischen hat der Film etwa eine halbe Milliarde US-Dollar eingespielt, was zwar nicht schlecht ist, aber nicht mit den Zahlen von „Fluch der Karibik 3: Am Ende der Welt“ vergleichbar ist und somit eher ein Flop war.
Den dritten Platz belegt „Spiderman 3“ mit etwa 258 Millionen US-Dollar. Die vielen Effekte trugen dazu bei, dass der Film der erfolgreichste aller Spiderman-Teile war und ganze 890 Millionen US-Dollar einspielte. Eigentlich sollte ein vierter Teil folgen, was aber aufgrund von Streitigkeiten und Problemen dazu führte, dass diese Pläne wieder verworfen wurden.

Wie man sieht, lassen sich die Filmmacher einiges einfallen und dies auch entsprechend kosten, um die Zuschauer von ihren Produktionen zu überzeugen. Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft noch bringt, aber eines ist bereits jetzt schon sicher: die Produktionskosten werden noch viel mehr in die Höhe schellen und den Zuschauern neue Konzepte und Effekte präsentieren. Auch wenn die meisten Filme in den Kinos nicht viel Geld einspielen, so sind doch die Einnahmen im DVD-Verkauf und DVD-Verleih enorm. Selbst Geringverdiener leisten sich z.B. mit Krediten oder Kauf auf Rechnung teure Heimkinoanlagen nebst passender DVD-Sammlung, die bei vielen doch recht umfassend ist.

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