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Theater

Die drei erfolgreichsten Theaterstücke aller Zeiten

Ob groß oder klein, feste oder wechselnde Spielstätte, traditionelle oder moderne Bühne: Theater ist heute beliebter als je zuvor. Lange als exklusiv oder gar langweilig bezeichnet, lockt das abendliche Schauspiel immer mehr Laien. Kein Wunder, das Angebot an Komödien, Dramen und Liebesgeschichten ist vielfältig und ansprechend wie nie. Was nun aber, wenn man sich so gar nicht auskennt in der Welt Goethes, Schillers und Shakespeares? Prinzipiell sind moderne wie klassische Aufführungen für Laien und Theaterbegeisterte geeignet. Wer allerdings nicht bloß Unterhaltung sucht, sondern zugleich auch seinen kulturellen Horizont erweitern möchte, sollte sich einmal die beliebtesten Stücke der Bühne ansehen. Diese sind nicht nur über ihre Zeit hinaus erfolgreich, sondern immer wieder aktuell und sehenswert.

Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker
Der Name Friedrich Dürrenmatt ist längst ein fester Bestandteil der Theaterwelt. Mit seinem Stück „Die Physiker“ gelang dem 1921 geborenen Dichter und Denker ein Meisterwerk, dass noch heute auf den Bühnen großer Städte aufgeführt wird. Obwohl der Titel wissenschaftlich anmutet, sind Dürrenmatts Komödie in zwei Akten auch für Laien eine angenehme Theaterkost. Hauptfiguren des Stücks sind drei Physiker, die in einer psychiatrischen Klinik eine wissenschaftliche Entdeckung machen, die zur Vernichtung der Welt führen könnte. Natürlich versuchen die Wissenschaftler alles, um dies zu verhindern, treiben die Katastrophe aber unbewusst immer weiter voran.

Liebe über alle Grenzen: Romeo und Julia
Mit „Romeo und Julia“ gelang William Shakespeare der Einzug in die Weltgeschichte. Keine Liebesgeschichte wurde öfter bejubelt, beklatscht und beweint wie diese. In einer Welt der Gegensätze finden das ungleiche Paar Romeo und Julia zusammen. Doch ihrer Liebe steht etwas im Weg: Romeo und Julia gehören zwei miteinander verfeindeten Familien an, die ihren persönlichen Zwist dem jungen Glück anstellen. Romeo und Julia müssen sich trennen, denn sonst droht ein Unglück. Doch beide können nicht ohne einander. Das bezaubernde Meisterwerk Shakespeares über eine Liebe, die alle Grenzen hinter sich lässt, ist vor allem international noch immer aktuell .

Zwei Seelen in der Brust: Goethes „Faust“
Damals wie heute ist Goethes „Faust“ Liebling unter den deutschen Theaterstücken. Protagonist der vielfach inszenierten Geschichte ist Johann Faust, ein Gelehrter, der sich nicht mit den Grenzen seines menschlichen Wissens zufrieden geben will und deshalb einen Pakt mit dem Teufel eingeht. Unübertroffen, wie er in Wien über einer Lichtschachtabdeckung stand und vom Licht imposant in Szene gesetzt wurde! Mephisto soll ihm das wahre Glück bringen. Natürlich ist die Hilfe nicht umsonst, hat Mephisto doch um Fausts Seele gewettet. Das Stück ist für Theaterkenner wie Profis geeignet, da es vielfältige Themen in sich vereint. Besondere Beachtung gilt bis heute der tragischen Liebesgeschichte Fausts mit dem jungfräulichen Gretchen.

Heise Verlag nun ganz daneben? – Theateraufführung zu ersteigern

Es verwundert doch sehr, zu welcher Aufregung manche Leser wegen einer News-Meldung fähig sind. Dies ist eine Nachricht über eine Künstlergruppe, die versucht, das Internet auf eine neue Art für ihre Kunst zu nutzen. Das mag man für wichtig halten oder nicht, dass sejedem überlassen– beurteilen kann man es nur, wenn man davon erfährt. Mit der Begründung könntet ihr demnächst aber auch Kochrezepte veröffentlichen. Nein. Denn daran ist nun wirklich nichts Bemerkenswertes mehr. Aber die allererste Rezeptdatenbank im Internet, über die hätte man berichten können. Das wäre nun aber vor einigen Jahren akut gewesen. Es gibt ja zwei Aspekkte des Streits um diese Meldung: 1. Die Erwähnung von eBay: Was natürlich ein unsinniger Streit ist, denn,wenn man über due Auktion als Kunstaktion berichtet, sollte man schon erwähnen, wo sie stattfindet. Dieses ganze Geschrei von wegen “eBay-Werbung” und “gekaufter Artikel” ist schlicht hahenbüchener Unsin.. 2. Die Relevanz der Meldung: Darüber lässt sich natürlich diskutieren; als Kunstaktion, die das Mittel Internet-Auktion für eine Theatergruppe nutzt, finde ich persönlich das schon ganz inzeressant. Aber das liegt (auch bei mir in diesem Fall, da ich nicht der Kollege war, der die Meldung veröffentlicht hat) im Auge des Betrachters. Grundsätzlich würde ich bei heise online angesichts der beteiligten Redaktionen das Themenspektrum eher breiter sehen — eben auch bei Kunstaktionen, die das Medium Internet oder spezielle Gegebenheiten dieses Mediums nutzen. Wenn wir solche Themen bringen, gibt es immer wieder Zoff, ob heise online dafüber berichten soll, darf oder was auch immer. Zumindest an den Zahlen der Zugriffe auf solche Meldungen lässt sich nicht ablesen, dass es kein Interesse dafür gäbe. Auch wenn dies beileibe nicht das entscheidende Kriterium sein kann, um die Veröffentlichungsrelevanz eines Themas zu beurteilen: Als die Berichterstattung über Softwarepatente, Gesundheitskarte oder LKW-Maut bei uns anfing, gab es erst auch Stimmen, das gehöre nicht hierher; auch waren bei manchen Artikeln zu diesen Themen die Zugriffszahlen nicht besonders hoch. Tortzdem sahen wir es fast schon als unsere Pflicht an, darüber zu berichten… Sicher, das ist jetzt nicht direkt vergleichbar, was die Relevanz angeht. Aber nicht alles, was viel angeklickt wird, ist meiner Ansicht nach als Meldung wichtig — und nicht alles, was nicht so oft gelesen wird, ist auf Grund dieser Tatsache als Thema oder Meldung unwichtig.