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Filme

Die sieben Filme mit den meisten Oscarprämierungen

Die folgenden sieben Filme sind mit den meisten Oscars in der Filmgeschichte ausgezeichnet worden: 

Titanic
Auf Platz 1 liegt der Film “Titanic” aus dem Jahr 1997. Der Film war bei der Oscarverleihung 1998 in 14 Kategorien nominiert, wobei der Oscar in 11 Sparten gewonnen werden konnte. “Titanic” erhielt je einen Oscar als bester Film, für die Regie, für die Filmmusik, für den besten Filmsong, für den Ton, für den Tonschnitt, für den Filmschnitt, für die Spezialeffekte, für die Kameraarbeit, für das Kostümdesign und für das beste Szenenbild.

Ben Hur
Auf Rang 2 folgt der ebenfalls mit 11 Oscars prämierte Monumentalfilm “Ben Hur” aus dem Jahr 1959. Dieser Film war in 12 Kategorien nominiert. Er erhielt den Oscar als bester Film, für die Regie, für den Hauptdarsteller, für den Nebendarsteller, für den Schnitt, für die Kamera, für das Szenenbild, für das Kostümdesign, für die Filmmusik, für den Ton und für die visuellen Effekte.

Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Der letzte Teil der Herr der Ringe-Trilogie aus dem Jahr 2003 liegt auf Platz 3. Der Film war in den 11 Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Ausstattung, Beste Kostüme, Bestes Make-Up, Bester Schnitt, Bester Ton, Beste Musik, Bester Filmsong und Beste visuelle Effekte nominiert. In allen 11 Kategorien wurde der Film mit dem Oscar prämiert.

Vom Winde verweht
10 Oscars bei 13 Nominierungen hat das Bürgerkriegsdrama “Vom Winde verweht” vorzuweisen. Der 1939 gedrehte Farbfilm gewann bei der Oscarverleihung 1940 in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin, Bester Schnitt, Beste Kamera, Bestes adaptiertes Drehbuch und Bestes Szenenbild. Außerdem wurden dem Film 2 Sonderpreise für Technische Verdienste und für die Farbeffekte verliehen.

West Side Story
Bei der Oscarverleihung 1962 gewann die Musical-Adaption “West Side Story” 10 Auszeichnungen. Der Tanzfilm war in insgesamt 11 Kategorien nominiert. Er gewann folgende Sparten: Bester Film, Beste Regie, Bester Nebendarsteller, Beste Nebendarstellerin, Beste Farbkamera, Beste Kostüme, Bestes Szenenbild, Beste Bearbeitung einer Originalmusik, Bester Sound und Bester Filmschnitt.

Der englische Patient
Das Drama “Der englische Patient” war 1997 in 12 Kategorien nominiert und konnte 9 Oscars gewinnen. Die Gewinn-Kategorien waren: Bester Film, Beste Regie, Beste Nebendarstellerin, Beste Filmausstattung, Beste Kamera, Beste Kostüme, Bester Schnitt, Beste dramatische Filmmusik und Bester Ton.

Gigi
Die Musical-Verfilmung des Broadway-Stückes “Gigi” wurde 1959 in 9 Kategorien nominiert und mit dem Oscar ausgezeichnet. “Gigi” wurde für die Regie, das Drehbuch, die Kameraführung, das Szenenbild, das Kostümdesign, den Filmschnitt, die Filmmusik und für den besten Filmsong sowie als bester Film geehrt.

“Der letzte Kaiser”
von Regisseur Bernado Bertolucci hat 1987 ebenfalls 9 Oscars gewonnen und liegt mit “Gigi” gleichauf.

Die drei teuersten Filme aller Zeiten

Die Produktion von Filmen verschlingt meist sehr viel Geld. Immer mehr Effekte sorgen dafür, dass es nach oben hin kaum Grenzen gibt. Um die Zuschauer ins Kino zu locken oder zu einem Kauf der DVD zu verleiten, muss die heutige Filmbranche einiges bieten. Doch welches sind eigentlich die drei teuersten Filme aller Zeiten?

Auf Platz eins steht an dieser Stelle „Fluch der Karibik 3: Am Ende der Welt“. Die Kosten für die Produktion belaufen sich auf etwa 300 Millionen US-Dollar, was alle bisherigen Rahmen sprengt. Experten gehen jedoch aus, dass die wahren Kosten sogar noch 50 Millionen US-Dollar mehr betragen. Grund dafür ist, dass einige Szenen sehr oft gedreht werden mussten und zudem das Wetter in den Bahamas nicht immer passte, sodass sich die Drehzeit entsprechend verlängerte, was auch immer mit höheren Kosten zusammenhängt. Eingespielt hat der Film 960,996,492 US-Dollar, sodass sich die Mühen und Kosten trotz allem gelohnt haben. Interessant ist an dieser Stelle ebenfalls, dass „Fluch der Karibik 2“ den siebten Platz der teuersten Filme aller Zeiten belegt, was von der kontinuierlichen Steigerung zeugt.
Platz zwei belegt der Computeranimationsfilm „Rapunzel – Neu verföhnt“. Die Besonderheit an diesem Film ist, dass es sich um gezeichnete Bilder handelt, die in 3D dargestellt werden. Diese Technik musste eigens für „Rapunzel – Neu verföhnt“ entwickelt werden, was die Produktionskosten in die Höhe von etwa 260 Millionen US-Dollar hat schellen lassen. Inzwischen hat der Film etwa eine halbe Milliarde US-Dollar eingespielt, was zwar nicht schlecht ist, aber nicht mit den Zahlen von „Fluch der Karibik 3: Am Ende der Welt“ vergleichbar ist und somit eher ein Flop war.
Den dritten Platz belegt „Spiderman 3“ mit etwa 258 Millionen US-Dollar. Die vielen Effekte trugen dazu bei, dass der Film der erfolgreichste aller Spiderman-Teile war und ganze 890 Millionen US-Dollar einspielte. Eigentlich sollte ein vierter Teil folgen, was aber aufgrund von Streitigkeiten und Problemen dazu führte, dass diese Pläne wieder verworfen wurden.

Wie man sieht, lassen sich die Filmmacher einiges einfallen und dies auch entsprechend kosten, um die Zuschauer von ihren Produktionen zu überzeugen. Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft noch bringt, aber eines ist bereits jetzt schon sicher: die Produktionskosten werden noch viel mehr in die Höhe schellen und den Zuschauern neue Konzepte und Effekte präsentieren. Auch wenn die meisten Filme in den Kinos nicht viel Geld einspielen, so sind doch die Einnahmen im DVD-Verkauf und DVD-Verleih enorm. Selbst Geringverdiener leisten sich z.B. mit Krediten oder Kauf auf Rechnung teure Heimkinoanlagen nebst passender DVD-Sammlung, die bei vielen doch recht umfassend ist.

Die drei erfolgreichsten Filme aller Zeiten

Gemessen an den Einspielergebnissen des Box-Offices sind die Filme Avatar, Titanic und Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs die drei erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Regisseur James Cameron ist somit der unangefochtene Filmemacher, denn sowohl bei Avatar als auch bei Titanic führte er Regie. 

Avatar – die Reise nach Pandora ist mit einem Einspielergebnis von rund 2,7 Milliarden Dollar weltweit der erfolgreichste Film. Das 3D-Spektakel über die ferne Welt Pandora begeisterte Millionen Zuschauer. Durch die neue 3D Technologie profitierte der Film von höheren Besucherzahlen, da die Zuschauer den Film oft zweimal sahen. Einmal in der normalen Version und als zweites in der dreidimensionalen Fassung. Der Science-Fiction Film Avatar handelt von dem Planeten Pandora, auf dem sich Menschen breit machen, um ihn auszubeuten. Da die Atmosphäre giftig für die Menschen ist, benötigen sie Avatare – künstliche Wesen, die sie durch ihre Gedanken steuern – um mit den Einwohnern Kontakt aufzunehmen. Es ist die klassische Story von dem Kampf zwischen Gut und Böse, Gier und Ausbeutung der Natur. Avatar zeigt beeindruckende Bilder einer fiktiven Welt und weckte bei vielen Zuschauern den Wunsch am liebsten selbst auf Pandora zu wohnen. Avatar erhielt drei Oscars. 

Bis Avatar im Jahre 2010 die Spitzenposition einnahm, war Titanic viele Jahre der erfolgreichste Film mit einem Einspielergebnis von 1,8 Mrd. Dollar. Der Epos um den Untergang des Luxusliners im Jahre 1912 und die Liebesgeschichte zwischen Jake (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) fesselte Millionen Zuschauer, insbesondere natürlich die weiblichen Kinogängerinnen. Auch in diesem Film führte James Cameron Regie und wie bei Avatar komponierte James Horner die unvergessliche Filmmusik. Titanic erweckte den Luxusliner zu neuem Leben und neben der herzzerreißenden bis schnulzigen Liebesgeschichte beeindruckten die animierte Titanic und der gut in Szene gesetzte Untergang des Schiffes. Titanic bekam insgesamt elf Oscars.

Auf Platz 3 der erfolgreichsten Filme behauptet sich der dritte Teil der Herr der Ringe – Trilogie, die Rückkehr des Königs. Die Liste der Stars in diesem Film ist schier endlos. Christopher Lee, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Orlando Bloom, Liv Tyler, John Rhys-Davis, Cate Blanchet und viele mehr spielten in der epischen Trilogie mit. Der epochale Abschluss der Verfilmung der J.R.R. Tolkien Fantasysaga war der beste der drei Filme und überbot an Drama und denkwürdigen Szenen seine beiden Vorgänger. Der Krieg um Mittelerde fand in der Schlacht um Minas Tirith seinen Höhepunkt. Die Rückkehr des Königs wurde mit elf Oscars ausgezeichnet.

Bildqualität statt Filmqualität – Sony Pictures gibt Preise

Das Kino braucht keine hochentwickelte mediale Technik, wenn es noch keine Inhalte gibt, die diese Technik erfordern! Das ist auf einer Ebene mit den kolportierten Behauptungen aus früherem Produzentenmund wie “Niemand will Schauspieler reden hören!”, “Wozu braucht man Farbe?” etc…. Die Inhalte werden sich der Technik bedienen. Soll man sie bis dahin nicht erproben können? Zeig mir einen Film, der 7-Kanal Sound wirklich dramaturgisch einsetzt! Also nicht nur, um so ein bisschen realere Stimmung zu machen, sondern um direkt damit zu kommunizieren, so wie man das z.B. mit dem Wetter, mit der Farbsymbolik und vor allem mit der Stimme macht. Sprache gehörte schon immer zum Theater, ebenso wie die Farbe.Die Bühne war in den seltensten Fällen schwarzweis. Deshalb hat das auch Sinn in einem Film, der im Grunde doch nichts ist als um den Faktor Entfernung erweitertes Theater. Nahaufnahmen gibts im Theater nicht. Überblendungen, Rückblenden, diverse optische Effekte, all das kann man im Theater wurderbar realisieren. Aber eventuell erwarte ich einfach heutzutage zu viel von einem Film.